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Katze (16 von 577 Artikel)
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Jeden Tag richtig füttern
Wer Fehler vermeidet, macht schon alles richtig.Jeden Tag richtig füttern
Wer Fehler vermeidet, macht schon alles richtig
1. Eine erwachsene Katze sollte zwei- bis dreimal täglich, immer zur gleichen Uhrzeit, gefüttert werden.
2. Die Menge des Futters muss für jede Katze individuell angepasst werden. Die auf der Verpackung angegebene Fütterungsempfehlung dient nur als Richtwert. Grundsätzlich gilt: Die Rippen einer Katze sollten beim Streicheln über den Brustkorb einfach zu fühlen sein. Andernfalls muss die Ration des Futters verringert werden. Bleibt eine Katze mit einer bestimmten Menge eines unserer Produkte gut in Form, so ist sie bestens versorgt.
3. Nach dem Fressen braucht eine Katze Ruhe. Intensive Jagdspiele bei vollem Magen sind nicht gesund. Getobt wird also erst nach einer kurzen Verdauungspause.
4. Der Futternapf wird nach jeder Fütterung gründlich gesäubert. Frisst eine Katze ihr Feuchtfutter nicht auf, werden die Reste nach rund 20 Minuten weggeräumt. Trockenfutter kann, sofern die Katze dabei schlank ist und bleibt, ergänzend über den ganzen Tag angeboten werden.
5. Wird der Inhalt einer Dose, Schale oder Tüte nicht komplett verfüttert, wird der Rest luftdicht verpackt und kühl gelagert. So bleibt das Futter frisch und behält seinen Geschmack. Spezielle Deckel können im Zoofachgeschäft bezogen werden.
6. Direkt aus dem Kühlschrank in den Napf, das ist nicht gesund. Zu kaltes Futter reizt den Magen und kann zu Schleimhautentzündungen und Erbrechen führen. Das Futter also rechtzeitig vor dem Füttern aus dem Kühlschrank nehmen und auf Raumtemperatur bringen.
7. Zu häufige oder abrupte Futterwechsel bringen die Verdauung durcheinander. Grundsätzlich empfiehlt es sich daher, bei einer Fütterungsweise bzw. Marke zu bleiben; innerhalb dieser können die Geschmacksrichtungen bedenkenlos variiert werden. Wird eine Futterumstellung vorgenommen, sollte das neue Futter etwa eine Woche lang in nach und nach größer werdenden Anteilen unter das gewohnte Futter gemischt werden.
8. Ein Napf mit frischem Trinkwasser muss stets zur freien Verfügung stehen. Stellen Sie den Wassernapf nicht direkt neben den Fressnapf und verteilen Sie mehrere in der gesamten Wohnung, dann trinkt Ihre Katze wahrscheinlich mehr.
Die Trächtigkeit
Sie dauert im Schnitt 64 Tage. Besonders der Eiweiß- und Kalziumbedarf der Mutterkatze steigen schon bei Beginn der Trächtigkeit erheblich an, da die Welpen im Mutterleib kontinuierlich wachsen. Der Energiebedarf der Mutterkatze steigt bis zur Geburt um 25 Prozent. Bitte geben Sie ihr zu einem ausgewogenen Aufzuchtfutter keine weiteren Ergänzungspräparate hinzu.
Die Säugezeit
Sie dauert ca. sechs Wochen und ist die größte ernährungsphysiologische Herausforderung. Denn jetzt kann sich der Energiebedarf der Mutterkatze um das Dreifache steigern. Am besten gibt man ihr eine energie- und mineralstoffreiche Welpennahrung nach Bedarf und Appetit. Interessieren sich die Welpen für das Futter der Mutterkatze, so kann ab der vierten Woche Feuchtfutter für Katzenwelpen, auf einer Untertasse verstrichen, zum Ablecken angeboten werden. Nach dem Absetzen verlieren Katzenwelpen die Fähigkeit, das milchzuckerspaltende Enzym Laktose weiterhin zu bilden. Sie können dann auf Kuhmilch mit Durchfall reagieren. Hier empfiehlt sich die Umstellung auf laktosereduzierte Katzenmilch.
Das Wachstum
Wachsende Katzen brauchen vermehrt Energie, die am besten in Form eines erhöhten Fett- und Eiweißgehaltes in der Fertignahrung angeboten werden sollte, wie es in unseren Junior-Produkten der Fall ist. Auch ein erhöhter Kalziumgehalt im Futter ist nun für den Skelettaufbau wichtig. Bis zur achten Woche sind sechs, bis zum dritten Monat fünf und ab dem fünften Monat drei Mahlzeiten pro Tag angebracht. Das Größenwachstum bei Kätzchen ist mit ca. acht Monaten, der endgültige Reifungsprozess mit zwölf Monaten abgeschlossen. Jetzt kann auf Futter für erwachsene Katzen umgestellt werden.
Die kastrierte Katze
Zwischen dem sechsten und dem zehnten Lebensmonat wird dieser Eingriff häufig durchgeführt, der unerwünschten Nachwuchs verhindert und nachweislich das Leben von „Outdoor“-Katzen verlängert, da sie häuslicher sind und nicht so intensive Revierkämpfe durchführen. Dem verringerten Nährstoffbedarf sollte durch eine verminderte Futtermenge Rechnung getragen werden, da übergewicht zur Zuckerkrankheit und Darmträgheit führen kann. Bei ausschließlicher Wohnungshaltung neigen vor allem kastrierte Kater statistisch gesehen häufiger zu Harnsteinen. Achten Sie hier besonders auf die Wasseraufnahme. Trinkt Ihre Katze nicht genug, bietet Feuchtfutter eine gute Möglichkeit, ihr ausreichend Feuchtigkeit zuzuführen.
Die ältere Katze
Um das achte Lebensjahr der Katze beginnt der Alterungsprozess, der sich in einem ruhigeren Tagesablauf, aber auch glanzloserem Fell äußern kann. Die Ursache liegt in der nachlassenden Fähigkeit des Darmes, Eiweiß und Fett aus der Nahrung vollständig zu verdauen. Um diesem Prozess entgegenzuwirken, enthält Nahrung für ältere Katzen einen leicht erhöhten Gehalt an hochwertigen Eiweißen und Fetten. Die landläufige Meinung, dass Katzensenioren kalorienreduzierte Nahrung fressen sollten, ist also unbegründet. Füttern Sie Ihren Senior jetzt ruhig einmal häufiger pro Tag.
Die übergewichtige Katze
Fast ein Drittel aller Katzen in Deutschland ist übergewichtig. übergewicht entsteht durch ein Missverhältnis von Kalorienaufnahme und -verbrauch. Die Gründe für das Missverhältnis haben Wissenschaftler in mehreren Studien untersucht. Demnach füttern die Halter übergewichtiger Katzen ihre Tiere als Zeichen der Zuneigung häufiger, als mit ihnen zu spielen oder zu schmusen. Herz-Kreislauf-Erkankungen und vor allem Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit) bedrohen die Gesundheit dicker Katzen. Eine maßvolle Reduktion der Futterration hilft beim Abnehmen, zusammen mit einem Sport- und Beschäftigungsprogramm. Achtung: Nulldiät ist für Katzen sehr gefährlich!
Artgerechte Fütterung
Ist das Futter gesund, freut sich die Katze.Artgerechte Fütterung
Ist das Futter gesund, freut sich die Katze
Gut ist es natürlich, wenn eine Katze keine Krankheiten hat. Besser ist es aber, wenn sie sich wohlfühlt, wenn sie Freude an ausgelassenem Spiel, gutem Futter und dem Miteinander mit ihren Menschen hat. Dann ist sie wirklich rundum gesund! Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) sieht dies für den Menschen genauso: „Gesundheit ist nicht allein das Nichtvorhandensein von Krankheiten und Gebrechen, sondern der Zustand vollkommenen körperlichen, geistigen und sozialen Wohlbefindens.“
Die Lebenserwartung von Katzen ist seit den 1980er-Jahren deutlich gestiegen. Im Durchschnitt leben sie heute 4,9 Jahre länger, d. h. 11,1 Jahre. Viele Tiere werden aber auch deutlich älter. Dass diese Entwicklung mit der zunehmenden Fütterung von Fertignahrung und damit einer ausgewogenen Ernährung im Zusammenhang steht, wurde in Untersuchungen eindeutig bewiesen. Was aber ist eine artgerechte Fütterung? Artgerecht ist Futter dann, wenn es schmackhaft ist, sämtlichen Sicherheitsstandards entspricht und es alle Nährstoffe enthält, die eine Katze von Natur aus braucht, um gesund zu bleiben.
Eine Voraussetzung, die bei selbst zubereitetem Futter nur schwer zu erfüllen ist. Manchen Katzenhaltern erscheint pures Fleisch artgerechter als Feucht- oder Trockenfutter. Das ist aber nicht der Fall. In der Natur verschlingt eine Katze ihre Beute mit Haut und Haaren - also mit Knochen, Knorpel, Blut, inneren Organen und dem meist stark pflanzenhaltigen Magen- und Darminhalt. Wird eine Katze nur mit Fleisch gefüttert, schädigt dies ihre Gesundheit, bedrohliche Fehlversorgungen treten auf.
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